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2. durch Ausübung eines Druckes, wobei die Masse zwischendurch in einen plastischen Zustand versetzt wird, um sich der gewünschten Form anzupassen, d.h. durch spanlose Verformung
Die allgemein zur Verfügung stehenden Kunststoff-Massen lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen:
1. Härtbare Massen, die unter Druck und Temperaturerhöhung so weit verflüssigt werden, dass sie sich der vorgegebenen Form anpassen, bei längerem Verweilen bei bestimmter Temperatur aber durch eine chemische Reaktion fest werden und nach dem Abkühlen die angenommene Form endgültig beibehalten. Diese Massen können nicht wieder in den plastischen Zustand versetzt und durch erneute Anwendung von Druck und Hitze nochmals verformt werden. Sie werden daher als härtende oder duroplastische Kunststoffe bezeichnet.
2. Nicht Härtbare, so genannte thermoplastische Massen, die unter Druck und Temperaturerhöhung so weit erweichen, dass sie sich einer gegebenen Hohlform vollkommen anpassen und beim Erkalten durch Erstarren in den festen Zustand übergehen. Diese Massen unterliegen bei der Verformung keiner chemische Reaktion und lassen sich unter Neuanwendung von Druck und Hitze (zumindest theoretisch) beliebig oft verformen. Sie sind so genannte reversibel-thermoplastische Massen.
Da sich nur solche Kunststoffe für die Verarbeitung nach dem Spritzgussverfahren eignen, die unter Einwirkung von Hitze plastisch werden, ohne dabei chemisch in Richtung einer Härtung zu reagieren, wird der Verarbeitungsvorgang als Spritzgussverfahren thermoplastischer Massen bezeichnet.
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